
Sie sprachen vielen Menschen aus der Seele: Die drei Mut-Schauspielerinnen Caroline Beil, Tina Ruland und Simone Thomalla rechneten knallhart mit der herrschenden Politik ab. Von „Pfeifen ohne Schulabschluss“ bis zu Lügenvorwürfen war die Rede, AUF1 berichtete. Tausende Kommentare voller Zuspruch waren die Folge. Doch jetzt kommt Marie-Agnes Strack-Zimmermann! Die FDP-Politikerin und Waffenlobbyistin geht nun auf die Schauspielerinnen los. „An allem sind einzig und allein die Altparteien schuld? Das ist kein Klartext, das ist das Wörterbuch der AfD, präsentiert am roten Teppich“, so der Anfang ihrer Abrechnung auf X.
Auch eine Einladung zu einem Demokratie-Praktikum „ganz ohne Drehbuch“ schlägt sie den Schauspielerinnen vor. „Aktenberge statt Scheinwerfer“ empfiehlt Strack-Zimmermann den drei Damen und legt nach: „Demokratie ist kein Film, der nach 90 Minuten ein Happy End liefert.“ „Die Einladung steht“, schreibt sie abschließend nach ihrem verbalen Frontalangriff!
Wer hier in die Rollen von Superheld und Bösewicht schlüpft, zeigen jetzt schon die Reaktionen und Kommentare unter Strack-Zimmermanns Pöbel-Posting. „Wie kann man nur so von oben herab antworten. Damit haben Sie genau die Aussagen, dass keine Politik für die Bürger gemacht wird, bestätigt. Sie sind Teil des Problems!“, heißt es beispielsweise in einem Kommentar.
