
Seit dem 01. September kam es zu mehreren Anschlägen auf Umspannwerke in der Nähe von Kraftwerken in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Während erste Politiker sofort Russland beschuldigten, AUF1 berichtete, konzentrierten sich die Ermittlungen in eine andere Richtung.
Als dringend tatverdächtig gilt der 48-jährige Daniel V. aus Gevelsberg. Er soll mit selbstgebauten Abschussvorrichtungen Kurzschlüsse an den Umspannwerken ausgelöst haben. In zwei Schreiben bekannte sich der Strom-Terrorist zu den Taten. Er beschrieb darin Rohre, Drähte und Zeitzünder und kündigte weitere Anschläge an. Als Motiv nannte Daniel V. den Kampf gegen fossile Brennstoffe. Ermittler werten die Briefe als authentisch.
Gestern stĂĽrmte das SEK die Wohnung in Gevelsberg und einen zum Wohnmobil umgebauten LKW am Hambacher Forst. Daniel V. konnte an beiden Orten nicht aufgefunden werden. Allerdings konnten Sprengstoffreste in seiner Wohnung sichergestellt werden.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach angesichts der bisherigen Erkenntnisse von einem Fall von „Klimaextremismus“.
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