
Viktor Orbán oder Péter Magyar – darüber entscheiden die Ungarn heute. Doch noch vor der Öffnung der Wahllokale begann bereits der Kampf um die Deutung der Ergebnisse. Die internationale Wahlbeobachtermission Liberty Coalition – sie gilt als regierungsnah – warnt in einer Presseerklärung vor Einschüchterungsversuchen durch die pro-westliche Opposition. Zugleich äußert die Organisation die Befürchtung, dass die Opposition eine mögliche Niederlage nicht akzeptieren könnte. So würden „einzelne politische und mediale Akteure – vor allem aus dem Umfeld der Opposition – bereits von ‚Wahlbetrug‘ sprechen, gestützt auf unbelegte Falschmeldungen; eine solche Narrativbildung kann als bedenklicher Versuch gewertet werden, das Vertrauen in die Demokratie gezielt zu untergraben.“
AUF1 berichtet ab der Schließung der Wahllokale um 19:00 Uhr mit Ergebnissen und Analysen vom Urnengang in Ungarn.
