
Diese Aussagen des US-Präsidenten lassen aufhorchen. In einem knapp zweistündigen Interview mit der New York Times im Oval Office sprach Trump unter anderem offen über seine außenpolitischen Ambitionen, darunter den Wunsch nach Kontrolle über Grönland und den daraus wohl resultierenden Bruch mit der NATO: „Möglichweise handle es sich um eine Entweder-oder-Wahl“, und fügt hinzu: „ohne USA sei die NATO im Grunde nutzlos“ und ergänzte laut Bild: „Russland macht sich über kein anderes Land außer uns Sorgen.“
Auf die Frage, welche Grenzen es für ihn in Sachen militärischer, wirtschaftlicher oder politischer Macht gibt, antwortet der US-Präsident nüchtern: „Meine eigene Moral. Mein eigener Kopf. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann.“
Bezüglich des viel diskutierten Völkerrechts sagt Trump klar: „Ich brauche kein Völkerrecht, ich habe nicht die Absicht, Menschen zu verletzen.“
Und wer wirklich die Welt beherrschen wird, weiß Trump auch: Der, der „den Krieg um Künstliche Intelligenz gewinnt“.
