
In den USA droht einer Mutter die Todesstrafe, nachdem ihre 18 Monate alten Zwillinge wenige Tage nach Routineimpfungen gestorben waren. Bereits einen Tag nach der Impfung brachte sie die beiden Kinder lethargisch und mit blauen Lippen in die Notaufnahme. Der behandelnde Notarzt hielt eine Impfreaktion fest. Trotz mehrfacher Arztbesuche blieb der Zustand der Zwillinge kritisch. Acht Tage später waren beide tot.
Doch die Staatsanwaltschaft erhebt einen völlig anderen Vorwurf: Die Mutter soll ihre Kinder erstickt haben, als sie gemeinsam in einem Bett lagen. Wird sie schuldig gesprochen, könnte ihr in Idaho sogar die Hinrichtung durch ein Erschießungskommando drohen. Der Prozess soll im Januar beginnen; die Anklageschrift ist bislang nicht öffentlich zugänglich.
Der Fall wirft brisante Fragen auf. Eine ehemalige US-Kriminalbeamtin berichtet von rund 250 untersuchten Fällen angeblichen plötzlichen Kindstods. Ihren Angaben zufolge starb etwa die Hälfte der betroffenen Babys innerhalb von zwei Tagen nach einer Impfung, zahlreiche weitere innerhalb einer Woche.
