
Erneut meldet sich Telegram-Gründer Durov zu Wort. Das Thema ähnelt seiner kürzlichen Wortmeldung zu Frankreich. Wieder sieht er die Informations- und Meinungsfreiheit von Bürgern in Gefahr – diesmal mit Blick auf Russland.
Die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor geht nämlich erneut restriktiv gegen Telegram vor. Von Regierungsseite werden angebliche Regelverstöße seitens Telegram als Begründung angeführt.
Durov vermutet jedoch einen anderen Hintergrund. Er sieht darin den Versuch, russische Bürger leichter überwachbar zu machen. Konkret schreibt er: „Russland schränkt den Zugang zu Telegram ein, um seine Bürger dazu zu zwingen, auf eine staatlich kontrollierte App umzusteigen, die für Überwachung und politische Zensur entwickelt wurde. Vor 8 Jahren versuchte der Iran dieselbe Strategie — und scheiterte. Telegram wurde unter vorgeschobenen Gründen verboten, um die Menschen auf eine staatlich betriebene Alternative zu drängen. Trotz des Verbots nutzen die meisten Iraner weiterhin Telegram (indem sie die Zensur umgehen) und bevorzugen es gegenüber überwachten Apps. Die Freiheit der Bürger einzuschränken, ist niemals die richtige Antwort. Telegram steht für Meinungsfreiheit und Privatsphäre – unabhängig vom Druck.“
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