Stützen oder stürzen? Die Regierung verliert im Merz-Chaos die Kontrolle!
15.9.2026, 11:45:06

Nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt und wachsendem Unmut in der Bevölkerung wird über einen Austausch von Bundeskanzler Friedrich Merz spekuliert. Als mögliche Nachfolger kursieren vor allem die Namen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, CSU-Chef Markus Söder und inzwischen auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.

Söder erklärte noch am Wochenende, von der CSU werde es „auf keinen Fall“ einen Kanzlersturz geben. „Für die CDU bin ich nicht zuständig, da bin ich nicht der Vorsitzende.“

Der Name Dobrindt gewinnt in der Dabatte immer weiter an Gewicht, weil er in Union und SPD als Vermittler gilt. Gerade das macht ihn für ein mögliches Kanzlertausch-Szenario interessant. Öffentlich streitet er bisher allerdings derartige Ambitionen ab.

Während das Land weiter nach dringend notwendigen Reformen und Veränderungen sehnt, ringt die Koalition um die Frage, ob sie ihren Kanzler noch stützt oder schon abschreibt.

Am kommenden Sonntag wird es für Merz besonders brisant: Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wählen neue Landesparlamente. Im Norden droht der CDU sogar das Scheitern an der 5-Prozent-Hürde. Ausgerechnet aus Mecklenburg-Vorpommern kam bereits die offene Forderung nach einer Ablösung des Kanzlers, AUF1 berichtete. Auch in Berlin droht der Verlust der Regierung.

Verliert die CDU erneut massiv, dürften die ohnehin kreisenden Namen Wüst, Söder und Dobrindt noch lauter durch Berlin getragen werden.

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