
Nach der Entführung des venezolanischen Staatschefs Maduro durch die USA spekuliert Trump nun offen über einen demnächst folgenden Regierungsumsturz auf Kuba.
Der kommunistische Inselstaat in der Karibik war lange Zeit ein enger Verbündeter Venezuelas. Diese Partnerschaft sei nun endgültig beendet und Venezuela eng an der Seite der USA, so Trump.
Kuba habe sich jahrelang durch Öl- und Wirtschaftsbeziehungen zu Venezuela über Wasser gehalten, im Gegenzug stellte Havanna Sicherheitskräfte für den venezolanischen Staat. Während der US-Entführung von Maduro wurden ebenso 32 Kubaner getötet, die als Leibwache in Caracas Maduro beschützen sollten.
Ähnlich zum Grönland-Konflikt mit Dänemark spricht Trump in Richtung Kuba davon, daß er mit dem Staat gerne einen Deal aushandeln würde, aber die USA unter seiner Führung sich notfalls auch ohne Verhandlungen schlicht nehmen werden, was im Rahmen ihrer Interressen notwendig wäre.
Auf einen Kommentar, der den kubanischstämmigen US-Außenminister Marco Rubio als neuen Präsidenten von Kuba empfahl, antwortete Trump selbst: „Da hätte ich nichts dagegen.“
Der Staatsumsturz in Venezuela scheint somit lediglich ein Anfang gewesen zu sein und markiert eine Rückkehr zum US-Interventionskurs in fremden Staaten, den Trump während seiner Wahlkämpfe 2016 und 2024 stets scharf kritisiert hatte.
