
Nach Beschwerde: Omas gegen Rechts fliegen aus dem Klassenzimmer
7.11.2026, 15:35:07
Im Kreis Hersfeld-Rotenburg arbeiten mehrere Schulen vorerst nicht mehr mit den „Omas gegen Rechts“ zusammen. Die Gruppe las an zwei Grundschulen vor und hielt an der Gesamtschule Niederaula einen Projekttag zu Rechtsextremismus. Danach ging eine anonyme Beschwerde beim Schulamt Bebra ein. Termine wurden gestrichen und Schulleiter vor der Zusammenarbeit gewarnt. Die Behörde bestreitet ein generelles Verbot. Der Satz aber steht: Schule dürfe nicht zur unkommentierten Bühne politischer Mobilisierung werden. Die Grünen nennen das einen Vorwand. Die Omas sagen, sie seien nicht parteipolitisch. Der Beutelsbacher Konsens verbietet seit 1976, Schüler zu überwältigen.
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