
Es ist der blanke Horror für alle Eltern: der gewaltsame Tod des eigenen Kindes. Der 22-jährige Student Marius Dick wurde am 15. Juli gegen 10 Uhr auf offener Straße in Trier mit mindestens zwei Messerstichen in den Oberkörper tödlich verletzt. Einer der Stiche soll ihn direkt ins Herz getroffen haben. Der mutmaßliche Täter ist der ebenfalls 22-jährige Afghane Sajad M., ein ehemaliger Asylbewerber, dessen Antrag 2017 abgelehnt wurde und der später dennoch eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erhielt. Täter und Opfer kannten einander laut Polizei nicht; Marius dürfte ein reines Zufallsopfer gewesen sein.
„Dieser Verlust ist immer noch so unwirklich für uns. Wir sind wie unter Schock“, sagt sein verzweifelter Vater. Gemeinsam appellieren die Eltern an die Politik: „Es muss sich in Deutschland etwas ändern. Wir fühlen uns nicht mehr sicher.“ Vater Thomas Dick fordert: „Der Fall meines Sohnes muss jetzt Deutschland aufrütteln.“ Beide Eltern engagieren sich in der CDU.
⚠️Brisant: Gegen Sajad M. wird derzeit wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt, nicht wegen Mordes! Ein Ermittlungsrichter ordnete seine vorläufige Unterbringung in einer geschlossenen forensischen Psychiatrie an. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei soll er psychisch erkrankt sein und sich bereits vor der Tat in psychiatrischer Behandlung befunden haben. Ein Gutachten soll nun seine Schuldfähigkeit klären.
