
Der Linken-Antrag für ein Ausländerwahlrecht in Deutschland sorgt weiterhin für Aufregung, AUF1 berichtete. Jetzt zeigen auch die Grünen offen Sympathie für den Linken-Vorstoß. So äußerte sich die Grünen-Geschäftsführerin Filiz Polat dazu: „Wer hier lebt, arbeitet und Teil dieser Gesellschaft geworden ist, darf politisch nicht dauerhaft außen vor bleiben.“ Damit stößt sie in dasselbe Argumentationshorn wie die Partei um Reichinnek und Co.
Klare Ablehnung gegen diesen Linken-Antrag kommt von der AfD sowie von CDU/CSU. Stephan Brandner, der AfD-Fraktionsgeschäftsführer, sagt: „Wer über die politische Geschicke Deutschlands mitentscheiden will, muss deutscher Staatsbürger sein. Das ist gut und richtig so.“
Der stellvertretende Fraktionschef der CDU, Günter Krings, wirft der Linken mit diesem Antrag sogar einen Bruch mit dem Grundgesetz vor: „Mit diesem Vorschlag verlässt die Linkspartei den Boden des Grundgesetzes.“
