
Bilder wie im Krieg: Holzplatten vor den Schaufenstern, zusätzliche Sicherheitsdienste und geschlossene Filialen: Vor dem angekündigten Protestwochenende rüsten sich Händler in mehreren deutschen Großstädten gegen mögliche Ausschreitungen und Plünderungen.
Besonders Juweliere, Luxusgeschäfte und Kosmetikketten treffen Vorkehrungen. In Berlin wurde die Fassade von Tiffany am Kurfürstendamm teilweise mit Holz gesichert. In Köln, Frankfurt und Düsseldorf verbarrikadiert der Juwelier Wempe Standorte oder hält sie zeitweise geschlossen. Auch bei Sephora in Frankfurt und Stuttgart sollen Schaufenster geschützt werden. Douglas schließt Berichten zufolge vorsorglich zwölf Filialen, Bucherer sogar sämtliche deutschen Niederlassungen am Samstag.
Anlass sind die bundesweit angekündigten „Gen Z“-Demonstrationen am 31. Oktober, ausgerechnet in der Halloween-Nacht. In sozialen Netzwerken kursieren zudem angebliche Wunschlisten für mögliche Plünderungen. Polizei und Geschäftsinhaber fürchten, dass sich gewaltbereite Gruppen unter die Demonstranten mischen könnten.
Allein in Berlin sollen rund 1.500 Beamte im Einsatz sein.
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Fotos: X-Kanal von Dr. Kristin Brinker, Berliner AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzende
