
Mehr als 11 Jahre lang arbeitete der Journalist Julian Röpcke bei der Bild. Als leitender Redakteur für Sicherheitspolitik und Konflikte, wie er auf seinem X-Kanal schreibt. Nun wechselt er von der Schreibstube in ein deutsch-ukrainisches Drohnenbau-Unternehmen, welches „zu den größten Lieferanten für die Ukraine gehört“, so Röpcke.
Das ist keine Überraschung, bekennt sich Röpcke seit Beginn des Konflikts offen als pro-ukrainisch. Auch auf seinem aktuellen X-Posting antwortet er auf einen Kommentar des BSW-EU-Abgeordneten Fabio De Masi wie folgt: „Ganz große Überraschung, dass ich seit mehr als 4 Jahren öffentlich, privat und beruflich den Überlebenskampf der Ukraine gegen Ihre Kumpels aus Russland unterstütze.“
Dieser kriegerische Berufswechsel hat eine breite Diskussion im Netz ausgelöst.
💬 Der Journalist Henning Rosenbusch schreibt etwa an Röpcke: „Wenn die BILD was taugen würde, würde sie Sie nun sofort vom Thema Ukraine abziehen.“
💬 Der Ökonom und Bestseller-Autor Max Otte kommentiert: „Der Kriegspropagandist geht nun zu einem Drohnenbauer.“
💬 AUF1-Chef Stefan Magnet schreibt: „Typische Karriere. Von der Bild zur Rüstungsfirma“.
💬 Und Nius-Journalist Julius Böhm wünscht „viel Erfolg, lieber Julian“.
