🗣 Ex-VW-Chef warnt: „Ich fürchte, wir sind auf dem Weg zu einer DDR 2.0“
16.3.2026, 04:45:25

„Wenn jetzt nicht tiefgreifende Reformen stattfinden, und zwar auf allen Gebieten, dann werden wir ein rückläufiges Wirtschaftswachstum erleben wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Bildungspolitik, Rentenpolitik, Sozialpolitik, Migration, Bürgergeld, Verkehrspolitik – all das hängt zusammen. Da fehlt uns die kognitive Flexibilität und die nötige Ambiguitätstoleranz, diese Themen zusammenzudenken. Unsere Politiker sind damit ganz offensichtlich überfordert“, sagt Ex-VW-Boss Matthias Müller in einem kürzlich geführten Interview besorgt über Deutschlands Zukunft.

Ganz generell kommentiert er die Lage in Deutschland mit den Worten: „Ich fürchte, wir sind auf dem Weg zu einer DDR 2.0.“

Zwar hält er die AfD für eine Partei mit extremen Strömungen, dennoch spricht er sich gegen die sogenannte Brandmauer aus: „Vielmehr sollten sie die Brandmauer aber ein Stück weit öffnen und so die Unfähigkeit der Partei zutage bringen. Es ist notwendig, mit ihr zu reden. Ich sage das auch deshalb, weil unter ihren Wählern eben nicht nur Rechtsradikale sind. Da sind auch Rechtskonservative dabei, ganz normale Menschen, die früher vielleicht CDU oder CSU gewählt haben und sich aus Verzweiflung dorthin begeben haben.“

In Sachen EU setzt sich Müller für einen gänzlich neuen Denkansatz ein: „Ich bin überzeugter Europäer. Aber als zersplittertes Europa werden wir zwischen China und den USA zerrieben. Mit 27 Staaten ständig einstimmig entscheiden zu müssen, funktioniert nicht. Deshalb müssen wir darüber nachdenken, ob sich nicht ein handlungsfähiger Kern formiert – mit Ländern wie Deutschland, Frankreich, Polen und auch England. Um diese Staaten könnte dann eine neue EU entstehen.“

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