
Prof. Lothar Wieler leitete das RKI während der Corona-Zeit und beriet dabei auch die Bundesregierung. Jetzt spricht er sich offen für die digitale Patientenakte aus! „Wenn all diese Daten vernetzt wären, hätte man es viel einfacher, sie zu nutzen“, sagt Wieler. Im Mount-Sinai-Hospital in New York „haben wir Zugang zu 12 Millionen Patientenakten“, wo man durch Analysen „für diese Patienten fantastische Diagnosen stellen“ kann.
Wieler arbeitet mit dem New Yorker Krankenhaus zusammen. Der Professor forscht am Hasso-Plattner-Institut zur digitalen Gesundheit und leitet dort auch das Fachgebiet Digital Global Public Health.
Prof. Wieler ist sich sicher: Veränderung im Gesundheitssystem wird kommen, und er macht auch eine eindringliche Ansage: „Alte hierarchisch denkende weiße Männer werden unter Druck kommen“.
