Bundesheer-Oberst:🪖„Sie erleben die Hölle!“ So brutal ist der Drohnen-Krieg
23.4.2026, 06:05:05

Der Krieg in der Ukraine ist immer mehr zum Hightech-Krieg geworden. Mit Drohnen und Kampfrobotern wird hier bereits der Krieg der Zukunft geführt, und das „enorm blutig und verlustreich“. Wie dort gekämpft wird, können wir uns kaum vorstellen, sagt Bundesheer-Oberst Markus Reisner. Durch die gegenseitige Drohnenaufklärung entstehen Todeszonen von bis zu 40 Kilometern. Dort wird trotzdem angegriffen und gestorben. „Die Russen schicken Soldaten nach vorn in den fast sicheren Tod durch ukrainische Drohnen und kommen kaum vorwärts. Die Ukrainer können kaum Gelände zurückerobern, weil sie sich dafür exponieren müssten“, so der hochrangige Militär.

Ablösungen finden kaum mehr statt. Soldaten liegen in vorderster Front in spärlich errichteten Bunkern über Wochen und Monate. Reisner stellt klar: „Diese Soldaten erleben die Hölle!“

Bewegungen raus aus dem vermeintlichen Schutzraum bedeuten schnell das Ende. Oberst Reisner erklärt dies schonungslos offen: „Sobald sie das Versteck verlassen, sind sie dem Tod geweiht. [...] Auf dem Schlachtfeld gibt es keinen Rückzug mehr. Die Drohne findet Sie und reißt Sie in Stücke. Der Drohnenkampf hat den Krieg nicht präziser und sauberer gemacht, sondern er hat ihn völlig entartet.“

Deutschland und Europa investieren derzeit Milliarden in die Drohnenproduktion, AUF1 berichtete hier und hier.

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