
Caritas-Präsidentin und CDU-Frau Eva Welskop-Deffaa stellt den Unvereinbarkeitsbeschluss ihrer eigenen Partei infrage. Die CDU behandelt darin seit 2018 AfD und Linke gleich: Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit sind mit beiden Parteien ausgeschlossen.
Welskop-Deffaa sieht dagegen einen „großen Unterschied“ zwischen den Parteien. Der Wahlerfolg der Berliner Linken müsse genauer analysiert werden. Zwar vertrete die SED-Nachfolgepartei laut Welskop-Deffaa manche „unkluge" Positionen, aber sie halte die Partei nicht für linksextrem und verfassungsfeindlich. Anders als die AfD, die in ihren Augen gesichert rechtsextrem sei.
Damit kommt ausgerechnet aus den eigenen Reihen der Ruf nach einer einseitigen Öffnung der Brandmauer. Während jede Annäherung an die AfD für die CDU ausgeschlossen bleibt, soll die Zusammenarbeit mit der Linken offenbar wieder möglich werden.
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