
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gab es möglicherweise gröĂere UnregelmĂ€Ăigkeiten als bislang angenommen. Fast zwei Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus muss das Ergebnis korrigiert werden. Im Bezirk Spandau erhĂ€lt die AfD nachtrĂ€glich ein weiteres Direktmandat. Grund ist nach Angaben der Bezirkswahlleitung ein Fehler bei der AuszĂ€hlung.
Und die Korrektur hat gröĂere Folgen: Durch das zusĂ€tzliche Direktmandat verĂ€ndert sich auch die Zahl der notwendigen Ausgleichsmandate. Das neue Abgeordnetenhaus wird deshalb nur 153 statt bislang angenommener 158 Abgeordneter haben.
Ob der Fehler in Spandau ein Einzelfall war, ist bislang unklar. Kritik an der Organisation der Wahl hatte es bereits vor dem Urnengang gegeben. Der frĂŒhere Abgeordnete Marcel Luthe warf den Verantwortlichen unter anderem vor, wichtige Informationen wie die Zahl der vorgesehenen Wahlkabinen geheim zu halten.
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