
Aktuell wird in Texas genetisch veränderter Tollwut-Impfstoff verteilt. Mit dem Flugzeug. Zwei Wochen lang werden knapp 700.000 Päckchen mit Impfungen abgeworfen. Die orale Impfung wird von Wildtieren über den Verzehr aufgenommen, die mit zusätzlichem Futtermittel angelockt werden. Doch: Tiere, die den oralen Impfstoff aufnehmen, können das Tollwut-Virus auf andere Tiere übertragen, und sogar auf Menschen. Und das über einen Monat lang, wie gleich mehrere Studien belegen.
Darüber hinaus warnt das US-Landwirtschaftsministerium ausdrücklich davor, die Impfstoff-Päckchen zu berühren. Doch laut dem texanischen Gesundheitsministerium stellt das Präparat keine Gefahr für die Menschen dar. Der lokale texanische Fernsehsender „Fox 26 Houston" gibt ebenso nur diese Aussage wieder. Kein Wort von den Risiken. Doch über die Gefahr der Übertragung auf Menschen seien die Texaner nicht informiert worden, geschweige denn um ihre Einwilligung gefragt, wie der freie Journalist Jon Fleetwood kritisiert.
